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Finde deinen Stil – Stilberatung in Eigenregie Teil 3

Finde deinen Stil – Stilberatung in Eigenregie Teil 3

Es ist nicht einfach, gerade wenn du eher ein T-Shirt Jeanstyp bist und das erste Mal ein schickes Sommerkleid anprobierst. Aber stelle dir vor, dir würdest in eine fremde Stadt ziehen, in der dich niemand kennt. Du könntest dort von Anfang an entscheiden, wie du nach außen wirken möchtest und wie dein Erscheinungsbild sein soll. Würdest du das Kleid jetzt anziehen? Wenn du diese Frage mit “Ja” beantwortest, dann bin ich mir sehr sicher, dass du nicht weit vom Tragen von Kleidern entfernt bist. Du wirst dich wundern, dass sich das Tragen von Kleidern angenehm, schön und weiblich anfühlen kann. Manchmal ist es nur der letzte Schritt der fehlt oder das letzte Quäntchen Mut.

Materialien und Schnitte

Ich finde Materialien und Schnitte sind bei einem Outfit immer sehr wichtig, da du hiermit schnell ein komplettes Outfit kaputt machen kannst. Beispielsweise würde ich einer Frau mit viel Oberweite und einen runden Bauch tendenziell eher keine geraden Schnitte und dicken Stoffe empfehlen. Bei einem geraden Schnitt und dickem Stoff würde sie in den meisten Fällen optisch eher noch fülliger wirken.

Mein Tipp an dich: Nutze dein Stil-Experiment auch gleich, um deine persönliche Vorlieben für verschiedene Materialien und Schnitte herauszufinden. Ich werde dir hier eine Übersicht der gängigsten Materialien, Schnitte und Details, wie Ärmellänge und Ausschnittformen auflisten. Wenn du mit verschiedenen Outfits experimentierst und deine Listen abarbeitest, dann nehme dir ein paar Minuten mehr Zeit und schaue dir genau die Schnitte und Materialien an, die dir am ehesten zusagen und die, die dir eher weniger gefallen.

Welche Materialien und Stoffe gibt es?

  • Angora
  • Baumwolle
  • Chambray
  • Chiffon
  • Cord
  • Fleece
  • Denim
  • Kunstleder
  • Kaschmir
  • Seide
  • Faux fur
  • Wildleder
  • Wolle
  • Satin
  • Samt
  • Denim
  • Polyester
  • Mohai
  • Leinen
  • Leder
  • Kunstseide
  • Spandex
  • Strick
  • Viskose
  • Tweed

Kragenschnitte im Überblick:

  • Eckiger Ausschnitt
  • Herzförmiger Ausschnitt
  • V-Ausschnitt
  • Wasserfallausschnitt
  • Rundhalsausschnitt
  • Stehkragen
  • Tiefer V-Ausschnitt
  • U-Ausschnitt
  • Rollkragen
  • Neckholder
  • Bubikragen
  • Ruffle
  • Keyhole
  • Slot
  • Polo
  • Peter Pan
  • Bateau
  • Cowl

Ärmelschnitte

  • Ärmellos
  • Bandeau
  • Dreiviertelärmel
  • Fledermausärmel
  • Halblange Ärmel
  • Kurzarm
  • Puffärmel
  • Raglanärmel
  • Schulterfrei
  • Spaghettiträger
  • Roll-up Ärmel
  • Drop Shoulder
  • Lantern
  • Kimono
  • Juliet
  • Button Tab
  • Bishop
  • French

Kleiderschnitte

  • A-Linie
  • Empire
  • Shift
  • Sheath
  • Bodycon
  • Tent
  • Strapless
  • Halter
  • One Shoulder
  • Jumper
  • Wrap
  • Pouf
  • Slip
  • Shirt
  • Maxi

Rockschnitte

  • Draped
  • Trompete
  • Gypsy
  • Mermaid
  • A-Linie
  • Pencil
  • Godet
  • Tube
  • Cowl
  • Mini
  • Bubble
  • Cowl
  • Semi Circle
  • Tulpe
  • Asymmetrisch
  • Pareo
  • Hosenrock
  • Layered

Kleider und Rocklängen

  • Micro
  • Mini
  • Above Knee
  • Knee
  • Below Knee
  • Midi
  • Ballerina
  • Maxi
  • Floor

Hosenlängen

  • Dreiviertel
  • Halblang
  • Hotpants
  • Kurz
  • Knielang
  • Knöchellang
  • Lang

Hosentypen

  • Bundfaltenhose
  • Bootcut
  • Boyfriend
  • Chino
  • Leggings
  • Gerade
  • Haremshose
  • Karottenhose
  • Schlaghose
  • Bootcut
  • Flare
  • Wide Leg
  • Palazzo
  • Skinny
  • Cargo
  • Capri
  • Overall
  • Jumpsuit
  • Straight

Dein persönlicher Stil

Gratulation! Du hast jede Menge Arbeit, Zeit und Energie in dein Experiment investiert. Du hast viel Zeit in Umkleidekabinen verbracht und neue Looks, Schnitte und Materialien ausprobiert. Und jetzt ist es an der Zeit, dein gesammeltes Werk und die ganzen Eindrücke zu verknüpfen – kreiere deinen persönlichen Stil. Nach diesen ganzen Erkenntnissen hast du nun hoffentlich eine Gewisse Vorstellung davon, welche Schnitte, Farben und Kombinationen dir gefallen. Jetzt weißt du auch, welche Art Kleidung du tragen möchtest und in welchen Looks du dich am wohlsten fühlst. Im Moment ist es egal, was in deinem Kleiderschrank hängt, es ist klasse zu wissen, dass du eine Vorstellung hast, wie du dich in Zukunft anziehen möchtest. Du hast jetzt einen klaren Fahrplan, mit dem du deinen bestehenden Kleiderschrank aussortieren, verfeinern und neu gestalten möchtest. Denke daran, dein persönlicher Stil ist nicht in Stein gemeißelt. In ein paar Jahren wirst du vielleicht über einige deiner heutigen Entscheidungen den Kopf schütteln oder sie zumindest im Nachgang anders bewerten. Dein Stil wird sich immer weiterentwickeln, die eine perfekte Garderobe “für immer” gibt es nicht meines Erachtens. Es gibt eine Garderobe, die dir zum jetzigen Zeitpunkt und deiner aktuellen Lebenssituation gefällt und perfekt passt. Und es lohnt sich, in diese aktuelle Garderobe zu investieren. Stil ist auch eine Frage der Übung, mach dir keinen Kopf, wenn du deinen Stil noch nicht Hundert Prozent gefunden hast. DU bist auf einem guten Weg…

Dein Stil-Profil

Während deiner bisherigen Recherche und Experimentierphase hast du bestimmt bereits sich wiederholende Muster oder Stoffe und Schnitte bei deinen Lieblingsfarben entdeckt. Womöglich bevorzugst du in erster Linie minimalistisch gehaltene Kleidungsstücke mit Struktur und klaren Linien. Oder vielleicht bevorzugst du doch den romantischen Look mit Blumenmuster und Spitzenapplikationen. Aber vielleicht mixt du gerne zwei Stile miteinander. Wenn du für dich schon erkennen kannst, in welche Richtung dein Stil geht, dann werden dir die nächsten Schritte leichter fallen. Wenn nicht, dann hast du jetzt die Chance, alles noch einmal in Ruhe anzuschauen.

Und los gehts! Schaue dir die Liste genau an, die du während des Experiments angefertigt hast. Am besten du machst dir Notizen. Verwende die ausgesuchten Bilder in deinem Ordner und alle Fotos, die in der Umkleidekabine entstanden sind. Bitte schaue dir die Bilder langsam und sicher an. Erkennst du eine klare Linie? Achte bitte bei den Bildern auf den Gesamteindruck und auf die Details.

Stelle dir diese Fragen und notiere alles:

  • Was ist die Grundstimmung deines Stils?
  • Welche Farben wiederholen sich?
  • Welche Einzelteile sind gewählt worden?
  • Welche Schnitte habe ich bevorzugt?
  • Gibt es Materialien, die immer wieder auftauchen?

Kann ich 2 unterschiedliche Stile miteinander kombinieren?

Ja, selbstverständlich ist es möglich zwei grundverschiedene Stile miteinander zu kombinieren. Ich selber bevorzuge den sportlich-eleganten Stil. Gerne kombiniere ich eine Blue Jeans mit einer schicken Seidenbluse, Lederjacke und Sneaker. Wichtig ist, herauszufinden, was du selber bevorzugst und daraus deinen einzigartigen Stil zu kreieren, der dir voll und ganz entspricht. Ein Stil ist im Grunde nicht anderes als ein bestimmter Mix von Elementen wie Materialien, Schnitte und Farben. Um zwei Stile miteinander zu kombinieren, schaue dir genau die einzelnen Kleidungsstücke an. Beim Durchschauen überlege dir, wie du die verschiedenen Kleidungsstücke zu deinem Outfit kombinieren möchtest. Stell dir vor, dir gefällt der minimalistischer Look und andererseits aber auch der Neunziger Jahre Style. Finde heraus, welche Kleidungsstücke – Farben, Schnitte, Materialien und Details du gerne in deinen eigenen Stil integrieren möchtest. Auf diese Art entfernst du dich von einigen Einzelteilen.

Stilsicher zum Stilboard

Stilboards sind eine einfache, aber eine sehr effektive Möglichkeit. Ein Stilboard ist nicht anderes als eine Collage von Bildern auf einem DinA4 Blatt oder Kartonbogen. Du kannst es natürlich auch digital erstellen, wenn dir das eher liegt. Du siehst alle Inspirationen auf einem Blick. Das ist vor allem sehr praktisch, um den Gesamteindruck deines Projektes zu visualisieren. Ziel ist es in diesem Sinne, eine möglichst umfassende visuelle Zusammenfassung deines Stils zu erstellen. Doch das Aussuchen und Arrangieren der Bilder wird dir auch dabei helfen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie die verschiedenen Elemente zusammenpassen. Du wirst sehen, dass dir das Ergebnis am Ende sehr helfen wird. Um ein Stilboard zu erstellen, benutze alle Bilder aus deinem Inspirations-Ordner.
Es gibt drei Möglichkeiten um ein Stilboard zu erstellen:

Analog

Wenn du gerne bastelst, dann ist das die perfekte Gelegenheit. Schneide aus Modemagazine die Bilder aus und klebe sie auf ein großes Stück Pappe oder DIN A4 Blatt.

Digital

Meine Lieblingsmethode ist, alle Bilder digital zu sammeln. Je nach technischen Fähigkeiten kannst du Stilboards auch mit Photoshop erstellen.

Auswahl der Bilder

Sobald du ein Format für dein Stilboard gefunden hast, widmen wir uns der Bilderauswahl. Wichtig sind zwei Aspekte, wähle nur Bilder aus, die deinen Stil auch widerspiegeln. Nehme dir deine Liste mit all deinen Farben, Schnitten, Looks und Materialien vor und suche nach entsprechenden Bildern. Einen Großteil wirst du in der Sammlung deines Inspirations-Ordners finden, doch achte darauf, dass neue Erkenntnisse in den Bildern vorkommen, wie beispielsweise goldene Details nur bei Accessoires und Schmuck. Die einzelnen Erkenntnisse sind natürlich stets individuell, es gibt dort nicht wirklich viele Pauschalregeln. Verwende auch gerne Bilder, die du in der Umkleidekabine erstellt hast. Wenn du einen guten Drucker hast, druck diese gerne mit aus. Es ist auch vollkommen in Ordnung, wenn du Bilder löschst. Auf diese Art ermittelst du step-by-step deinen Stil. Schaue dir die Schnitte, Farben und Stoffe an, alle einzelnen Kleidungsstücke und Details. Finde heraus, was ist für dich unverzichtbar und welche eher nicht. Kreise mit dem Stift gerne die einzelnen Kleidungsstücke ein und beobachte, welche Kleidungsstücke sich regelmäßig wieder wiederholen.

Fragen zu deinem eigenen Stil

  • Welchen Namen würdest du deinem Stil geben?
  • Was sagt dieser Stil über dich aus?
  • Welche Charaktereigenschaften transportiert er nach außen?
  • Was sind die wichtigsten Kleidungsstücke deines Stils?
  • Welche dominanten Farben sind gewählt?
  • Welche Schnitte sind besonders bevorzugt worden?
  • Welche Materialien und Stoffe bestimmen deinen Stil?
  • Welche Accessoires dürfen nicht fehlen?

Erfinde einen Namen für deinen Stil, wie beispielsweise: Cooler Streetstyle-Look, Klassischer Herren Look, California Casual trifft New York Cheesecake. Denke bitte daran, du bist einzigartig und es geht um dich und deinem persönlichen Stil. Wenn du mit deinem Stil Profil zufrieden bist, klopfe dir auf die Schulter, denn du kannst sehr stolz auf dich sein. Du hast an dir und deinem Stil gearbeitet und bist auf dem besten Wege zu deinem perfekt zusammengestellten Kleiderschrank. Mein Tipp: Schaue dir deinen jetzigen Inhalt deines Kleiderschranks an und überlege, inwiefern sich dieser von deinem Stil unterscheidet.

Enjoy!

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